Einsatzabteilung

Mitglieder und Führung

Aktuell zählt die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Wiesbaden-Sonnenberg 30 Frauen und Männer. Der Altersdurchschnitt liegt bei 37 Jahren. Die Sonnenberger Einsatzabteilung zeichnet sich durch einen hohen Ausbildungsstand aus: 27 Atemschutzgeräteträger, 17 Maschinisten, 14 Kettensägenführer, 9 Gruppenführer und fünf Zugführer.

Die Führung der Freiwilligen Feuerwehr Wiesbaden-Sonnenberg wird von den Mitgliedern der Einsatzabteilung und der Ehren- und Altersabteilung alle fünf Jahre aufs Neue gewählt. Wehrführer ist seit 2016 Maximilian Abel, der zuvor 14 Jahre stellvertretender Wehrführer war. Das Amt des stellvertretenden Wehrführers wird seit 2016 ausgeübt von Sebastian Stenzel, der zuvor acht Jahre Jugendfeuerwehrwart war. Den Feuerwehrausschuss bilden daneben Johannes Tiebel (FGL PSA), Jan Johannbroer (FGL Technik), Sven Pfeiffer (FGL FwH), Timo Engels (FGL IuK) und Peter Kusch (FGL Historisches).

 


Ausbildung

Flash-Over-Training 26.01.13Feuerwehrfrau oder -mann sein bedeutet heutzutage weit mehr als lediglich als einen Helm aufzusetzen, einen Mantel überzuziehen und den Schlauch in die Hand zu nehmen. Deshalb werden alle neuen Mitglieder der Einsatzabteilung zunächst wöchentlich am Standort in Sonnenberg, später dann in einem Intensivkurs, dem sogenannten Grundlehrgang, bei der Berufsfeuerwehr ausgebildet.

Aber auch die bereits ausgebildeten Feuerwehrfrauen und -männer müssen eine regelmäßige Aus- und Fortbildung nachweisen. Hierzu treffen sich die Mitglieder der Einsatzabteilung mindestens einmal pro Woche am Feuerwehrhaus. Von April bis September findet dabei eine praktische Ausbildung vorzugsweise im Freien statt. In der Winterzeit von Oktober bis März finden Unterrichte statt.

Einsatzübung Shell Safety Day 06.05.15Schließlich wird von Feuerwehrmännern und -frauen verlangt, dass sie sich im Rahmen ihrer individuellen Möglichkeiten und Fähigkeiten über die Grund- und die wöchentliche Standortausbildung hinaus fortbilden. Hierzu finden das ganze Jahr über Ausbildungsveranstaltungen bei der Berufsfeuerwehr statt, die mit einer theoretischen und praktischen Prüfung enden. Folgende Ausbildungsmöglichkeiten bestehen:

• Atemschutzgeräteträger
• Sprechfunker
• Truppführer
• Maschinist für Löschfahrzeuge
• Motorsägen-Führer

Weitere Lehrgänge können an der Hessischen Landesfeuerwehrschule in Kassel besucht werden. Dort besteht auch die Möglichkeit sich zur Führungskraft (sog. Gruppenführer und Zugführer) zu qualifizieren.

 


Einsätze

Verkehrsunfall K647 19.09.14Die Freiwillige Feuerwehr Wiesbaden-Sonnenberg wird gemäß der Alarm- und Ausrückeordnung (AAO) der Feuerwehr Wiesbaden zu (fast) allen Einsätzen innerhalb des Sonnenberger Ortsgebietes alarmiert. Außerdem wird sie zu Unwettereinsätzen gerufen, um bei Wasserschäden Hilfe zu leisten und umgestürzte Bäume zu beseitigen. Daneben wird die Freiwillige Feuerwehr Wiesbaden-Sonnenberg zu jedem anderen Einsatz in Sonnenberg und Wiesbaden alarmiert, wenn andere Kräfte nicht verfügbar sind oder weitere Unterstützung benötigt wird. Alle fünf Monate ist sie für einen Monat zuständig für die Besetzung der Feuerwache 1 der Berufsfeuerwehr, wenn die Kollegen für längere Zeit bei einem anderen Einsatz gebunden sind.

Die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr Wiesbaden-Sonnenberg erfolgt durch die Leitstelle der Berufsfeuerwehr auf der Feuerwache 1. Nach Eingang des Notrufes alarmiert sie die zuständigen Kräfte der Berufsfeuerwehr auf den drei Feuerwachen und gleichzeitig die zuständige Freiwillige Feuerwehr durch Senden eines Funksignals. Dieses löst sodann einen Alarm des Funkalarmempfängers, des sogenannten „Piepsers“, aus. Die Feuerwehrleute wissen dann, dass sie sich umgehend zum Feuerwehrhaus zu begeben haben, um dort die Fahrzeuge zu besetzen und zum Einsatzort zu eilen. Sirenen gibt es zwar noch in Sonnenberg. Sie dienen allerdings nicht mehr der Alarmierung der Feuerwehr, sondern nunmehr lediglich der Warnung der Bevölkerung bei Großschadensereignissen.

Im Jahr wird die Freiwillige Feuerwehr Wiesbaden-Sonnenberg auf diese Weise zu etwa 50 Einsätzen alarmiert.