Gasgeruch im Stadtgebiet

Am Sonntagbend erreichten die Leitstelle der Feuerwehr Wiesbaden in kurzer Folge mehrere Notrufe über den Notruf 112 aus dem gesamten Stadtgebiet. Die Anrufer berichteten jeweils von einem Gasgeruch. Von Seiten der Leitstelle wurden daraufhin Kräfte der Feuerwehr Wiesbaden zur Erkundung im Stadtgebiet eingesetzt.

Auch die Feuerwehr Sonnenberg wurde zusammen mit der Feuerwehr Rambach alarmiert, um einen Gasgeruch im Bereich des Liebstöckelweges zu überprüfen. Dort konnte allerdings keine Feststellung gemacht werden, sodass die Einsatzkräfte im Anschluss am Feuerwehrhaus Sonnenberg in Bereitschaft standen.

Als Ursache des Gasgeruchs konnte schließlich eine zurückgebaute Gasübergabestation im Bereich der Rheingaustraße/Schiersteiner Brücke ausgemacht werden. Ein Gasaustritt konnte nicht festgestellt werden, allerdings hatte ein Gebinde des Geruchsstoffes, welcher normalerweise dem Erdgas zugesetzt wird, eine kleine Leckage. Dies sorgte auch in weiter entfernten Teilen des Stadtgebietes schwallartig für einen entsprechenden Geruch.

Die weiteren Einsatzmaßnahmen wurden nach Beratung durch die Feuerwehr vom Gasversorgungsunternehmen übernommen. Ein weiterer Einsatz der Feuerwehr war nicht erforderlich, allerdings ist es möglich, dass es im Umkreis des Austrittsortes weiterhin der Geruch des Odorierungsmittels wahrgenommen werden kann. 

Aufgrund der Vielzahl der Meldungen waren neben Einsatzkräften der Feuerwachen 1, 2 und 3 auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Bierstadt, Erbenheim, Stadtmitte, Rambach und Sonnenberg im Einsatz. An Einsatzstelle kamen auch der Direktionsdienst der Feuerwehr sowie die Einsatzleitung Rettungsdienst zum Einsatz.

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