Waldbrand am Schläferskopf – Polizeihubschrauber im Einsatz

Viele Anrufe aus dem Wiesbadener Stadtgebiet meldeten eine Rauchentwicklung aus dem Wald nahe des Schläferskopf. Zur Unterstützung der Einsatzkräfte der Feuerwehr und zur Erkundung der genauen Einsatzstelle im Wald wurde ein Polizeihubschrauber angefordert.

Am Montagnachmittag brannte es im Wald unterhalb des Schläferskopf. Trotz der weithin sichtbaren Rauchwolke bestand die Herausforderung der Einsatzkräfte zunächst darin, die genaue Brandstelle zu finden. Eine besonders gute Unterstützung bei der Suche leistete der Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera. Er hat aus der Luft den besten Überblick und konnte so die Einsatzkräfte an die Brandstelle leiten. Hier brannte Unterholz auf eine Fläche von etwa 1600 m². Sofort wurden Löschmaßnahmen mit mehreren Rohren eingeleitet. Zur Unterstützung der Brandbekämpfung am Boden wurde ein weiterer Polizeihubschrauber mit einem Löschwasser- Außenlastbehälter von der Hubschrauberstaffel der hessischen Polizei in Egelsbach angefordert, während der erste Hubschrauber die Ausbreitung des Brandes am Boden weiter überwachte. Bereits auf dem Anflug konnte der Hubschrauber den Außenlastbehälter mit ca. 800 Liter Löschwasser im Rhein befüllen und dann, nach Absprache mit der Einsatzleitung vor Ort, das Wasser über der Brandstelle gezielt abwerfen.

Bereits mit dem zweiten Abwurf von Löschwasser war das Feuer soweit bekämpft, dass vom Boden aus mit Nachlöscharbeiten begonnen werden konnte. Ein weiterer Abwurf von Wasser durch den Hubschrauber war nicht mehr notwendig. Die Nachlöscharbeiten dauerten noch gut zwei Stunden.

Eingesetzt wurden drei Löschfahrzeuge der Berufsfeuerwehr von den Wachen 1 und 2 sowie vier Löschfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr aus Dotzheim, Sonnenberg und Kloppenheim und die Verpflegungsgruppe der Feuerwehr Wiesbaden. Insgesamt waren etwa 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr sowie Rettungsdienst vor Ort.

Durch die gute Zusammenarbeit von Polizei und Feuerwehr konnte diese Einsatzlage Hand in Hand durch die Nutzung der individuellen Stärken und Einsatzmittel zügig und umfassend bewältigt werden. Die Ursache des Feuers und der entstandene Schaden werden jetzt noch von Polizei und der Forstverwaltung ermittelt.

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