Sonnenberger Sonnenwendfeuer begeistert wieder Hunderte

Regenschutt am Morgen, heftige Windböen bis in der Abend – fast hätte das Wetter den Sonnenberger Feuerwehrleuten einen Strich durch die Rechnung gemacht…

Doch pünktlich zum Beginn des Sonnenwendfeuers um 17.00 Uhr klarte es auf und auch der Wind ließ nach. So stand dem erfolgreichen Verlauf dieses einzigartigen Festes nichts mehr im Wege. Und ein Erfolg war das Sonnenwendfeuer nicht nur aus Sicht des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Wiesbaden-Sonnenberg e. V., wie sein Vorsitzender Maximilian Abel noch am Abend resümiert: „Wir freuen uns wirklich riesig, dass das Sonnenwendfeuer jedes Jahr auf Neue so gut angenommen wird. Mit diesem Fest für Groß und Klein in einer wunderbaren Blicklage sind wir immer wieder gerne im Einsatz für ein lebendiges und lebenswertes Sonnenberg. Das viele positive Feedback für unser Engagement ist großartig und macht aller ehrenamtlich geleisteten Arbeit zum Trotz große Lust auf mehr.“

Kurz nachdem die ersten Gäste begonnen hatten die Segelfliegerwiese zu erobern, kam auch schon das erste Mal Action auf die Wiese: Ein Miniatur-Sonnenwendfeuer brannte in unmittelbarer Nähe zum echten Holzstoß und rief die Kinderfeuerwehr auf den Plan. Die kam mit Blaulicht und Martinhorn auf der Wiese an und rückte im geordneten Durcheinander mit drei D-Rohren dem kleinen Feuer zu Leibe. Unter großem Applaus der vielen Schaulustigen, schafften sie es ruckzuck, den Brand zu löschen. Hiernach lud die Feuerwehr Rambach alle kleinen und großen Feuerwehrleute ein, ihr nagelneues Löschfahrzeug zu erkunden.

Mit Löschen hatten aber noch mehr zu tun: Das Durstlöschen und sowie das Servieren von frisch Gegrilltem übernahmen mehrere Helferinnen und Helfer für den Förderverein. Sie hatten wegen des großen Ansturms viel zu tun, ihrem Einsatz sei es gedankt, dass niemand hungrig nach Hause gehen musste – auch wenn schon gegen 21.00 Uhr die Pommes Frites restlos ausverkauft waren.

Kurz nach 20.00 Uhr war es dann soweit: Das Feuer wurde entzündet. Nicht ohne, dass die Jugendfeuerwehr zuvor mit langen Stöcken im Holzstoß stocherte und durch Lärmen Tiere, die sich eventuell im Inneren des Holzstoßes versteckt haben. Dank des intelligent gestapelten Holzes brannte der Holzstoß bereits nach kurzer Zeit lichterloh.

Einsatz für die Jugendfeuerwehr – denn den Jugendlichen kommt traditionell die Aufgabe zu, beim Sonnenwendfeuer mit zwei C-Rohren für Sicherheit zu sorgen. So auch dieses Jahr. Zunächst galt es den Rauch niederzuschlagen, der sich zu Beginn entwickelte. Danach wurden alle brennend herabfallenden Holzscheite abgelöscht und so verhindert, dass die Wiese in Brand gesetzt werden konnte.

Vom faszinierenden Flammenspiel in den Bann gezogen, genossen die Besucherinnen und Besucher den vom Förderverein ausgerichteten Abend der Extraklasse in 1a-Blicklage zusammen mit Freunden, Familie und Feuerwehrleuten bis in die späte Nacht hinein.

Für die Helferinnen und Helfer der Feuerwehr Sonnenberg war die Nacht indes – wie es sich für eine Sonnenwende gehört – eine der Kürzesten des Jahres: Denn nachdem die letzten Gäste früh am Morgen gegangen waren, übernahm erst die Nachtwache, die wiederum um halb neun Uhr morgens vom Helferteam abgelöst wurde. Dieses schaffte es mit vereinten Kräften schnell alles so aufzuräumen, dass bereits am Sonntagmittag nichts mehr außer einem kleinen Gluthaufen an das tolle Fest des Vorabends erinnerte.

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